Funktion

  • Fassade als Haut

Fassadenkonstruktion

Baukonstruktion im vierten Studiensemester thematisiert die Funktion der Gebäudehülle im Bezug auf den Stoffwechsel eines Gebäudes und ihre Auswirkung auf den Bauwerksentwurf. Denn bei einer Fassade geht es nur vordergründig um die schlichte Trennung von Innen und Außen, bestimmt sie doch maßgeblich und in mehrfacher Hinsicht die interne und externe Gebäudeumwelt.

Einerseits wirken eine Vielzahl von Faktoren, z.B. Strahlung, Schall, Temperatur, Druck, Luftfeuchte, Niederschläge und Schadstoffe, auf eine Fassade ein. Bestehen hier Möglichkeiten geeigneter Operationen, lassen sich diese Einflussfaktoren in gewünschter Weise regulieren. Andererseits ist die Gebäudehülle als geometrische Oberfläche des Baukörpers zentraler Bestandteil seiner architektonischen Gestalt.

Die Übung erschließt unterschiedliche Funktionen zur Regulierung des Stoffwechsels in der Fassadenebene im Versuch und analysiert mögliche Wege einer Umsetzung im architektonischen Detail.